Wallis Bird und Saint Lu

Wallis Bird versus Saint Lu oder zwei Blondschöpfe auf dem Weg in die Charts … … und auf die groĂźen BĂĽhnen. Ja, ich lehne mich weit aus dem Fenster, aber Beide gehören dort hin! In die Charts und auf die BĂĽhne!

 

Die eine ist fĂĽr den Meteor nominiert, der anderen widmete der Playboy eine ganze Seite. Es könnte aber auch umgekehrt sein. Beide spielen gerne mit Worten und dem Publikum. Beide werden gerne mit Janis Joplin verglichen, beide bevorzugen bodenständige KĂĽche. FĂĽr die eine ist das Wiener Schnitzel, fĂĽr die andere Irish Stew. So unterschiedlich wie die beiden Gerichte sind auch die beiden „Rock-Chicks“.

Was sie eint? Sie sind im gleichen Jahr geboren! Sie haben Rock im Blut! – Das muss wohl so sein denn im Jahr ihrer Geburt lösten sich ABBA auf, dafĂĽr wurden Die Ă„rzte und Die Toten Hosen gegrĂĽndet. Und Slayer. Mit Thriller von Michael Jackson erscheint das meistverkaufte Album aller Zeiten ebenfalls 1982 und Falco erobert mit Der Kommissar erstmals die Spitzenposition in den Charts – so gesehen vielleicht auch kommerziell ein gutes Omen. 

 

Noch etwas eint die Beiden: Sie gaben Starchat.at ein Interview und, warum auch immer, es gibt davon weder Bild- noch Tondokumente. DafĂĽr gut gehĂĽtete Aufzeichnungen. Fast so wie in der „guten alten Zeit des Rock`n`Roll“. Nein ich weine der Zeit nicht nach – muss ich ja jetzt nicht mehr, denn jetzt gibt es Saint Lu und Wallis Bird. Beide kommen demnächst nach Ă–sterreich. Live! Da könnt ihr sie sehen und hören und ich werde mich um ein Autogramm anstellen – wie seinerzeit!

 

Aber der Reihe nach, wenn auch nicht chronologisch.

 

Wallis Bird kommt aus Irland und weilt in Wien. Sie empfängt uns, ganz perfekte Gastgeberin übrigens, in ihrem Hotelzimmer.

Saint Lu, kommt aus der Nähe von Wels und weilt in Berlin. Sie erreiche ich am Telefon im Studio. Ebenfalls ausnehmend freundlich.

Gut gelaunt sind Beide!

 

Noch etwas eint die Beiden: zwei gemeinsame Sprachen abgesehen von der Musik. Englisch und Deutsch. Wallis verbrachte mehrere Jahre in Deutschland, Saint Lu in den USA. Und beide sind „am Land“ aufgewachsen. Mir scheint das formt die Stimme....

 

Small talk is nicht. Bei Beiden nicht, denn sie haben einen dicht gedrängten Terminkalender. Also geht’s gleich an die Fragen. Soweit war´s mit Beiden noch ein Interview. Dann wurden es herzliche, herzhafte Gespräche. Im Plauderton – ganz nach Wallis Motto: „I am a human being and that´s all you can get from me“.

 

Saint Lu sprudelt auch gleich los: „Das ist es was ich immer machen wollte. Das Album ist genauso geworden, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich bin mit der Musik aufgewachsen. Es ehrt mich wenn man mich mit Größen wie Janis Joplin vergleicht“.

 

Wallis empfindet das selbe – „It´s a great honour to be compared with such great musicians.“ und ergänzt „ Compare me first, then listen to me, then make up your own mind“. Starke Ansage, aber das denke ich mir nur, sage es nicht laut. Ich komme auch gar nicht dazu, denn schon erzählt Wallis, dass Sie das Leben liebt, dass Ihre Songs voll positiver Botschaften sind, dass Sie wirklich das Leben „to my bones“ liebt. Happysound ist es deswegen noch lange keiner., auch wenn die Entstehung der Alben-Titel heiter anmutet. Spoons heiĂźt Spoons weil Wallis Löffel sammelt. Das hat sie allerdings erst bemerkt, als eine Freundin meinte sie habe keinen Löffel fĂĽr das Joghurt und Wallis hatte gleich sechs in ihrer Handtasche. Und New Boots, das neue Album, erhielt seinen Titel auch durch Zufall. Wallis trägt lieber Boots als High-Heels. Und als ihr Ihre Schwester einmal knallpinke Doc Martens brachte – zufällig an dem Tag als Wallis ĂĽber den Titel ihres zweiten Albums sinnierte, da war der Titel geboren: New Boots – klingt ja auch viel besser als Pink Boots (diesmal sag ich´s laut).

 

Saint Lu erzählt auch gleich weiter, dass Sie immer ihr eigenens Leben gelebt hat, ihren Weg gegangen ist. Hart aber letztlich erfolgreich. Und dass Sie innerhalb von einer Stunde ,nachdem sie ihre Demotapes verschickt hat, eine Antwort erhalten hat. Von niemand geringerem als Patrick Majer. Der hat immerhin Wir sind Helden produziert. „Aber deswegen bin ich noch lange kein Held.“ (erst auf Nachfrage). Saint Lu nennt ihr Debutalbum schlicht und einfach Saint Lu.

 

Hätte ich gewusst, dass ich quasi eine virtuelle Doppelconference abhalte, ich hätte sie gefragt warum. Was ich sicher noch tun werde. Apropos, ganz sicher werde ich zu einem von Wallis Birds Ă–sterreich-Konzerten gehen. Vielleicht sogar zu allen Dreien. Von Saint Lu gibt’s leider noch keine bestätigten Termine.

 

Wallis Bird live in Ă–sterreich

23. April 2010 Flex Wien
24. April 2010 ppc Graz
27. April 2010 Rockhouse Salzburg

www.wallisbird.com
www.saintlu.com

Bild zum Interview mit Wallis Bird und Saint Lu

Bild zum Interview mit Wallis Bird und Saint Lu

Bild zum Interview mit Wallis Bird und Saint Lu

Bild zum Interview mit Wallis Bird und Saint Lu


3 Kommentare | am 16. Feb 2010 geschrieben
Tags: Musik, Rock, Wallis Bird, Saint Lu

Kommentare

Groupie

Groupie

02. Mar 2010 | 13:39

Endlich, auch Saint Lu kommt nach Ă–sterreich. Genauer gesagt im Mai. Genauer gesagt am 9. ins Chelsea nach Wien.

Karten gibt´s bei www.musicticket.at!

Groupie

Groupie

19. Feb 2010 | 08:45

WUnderbar dann machen wir ein Starchatter-Treffen. Wer kommt noch mit?

Carolinchen

Carolinchen

18. Feb 2010 | 18:31

Cooler Artikel und ich will auch zum konzert!! :)
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