China, die Welt und chinesische Zoos

China, die Welt und chinesische Zoos

Die Chinesen schicken sich an, eine Weltmacht zu werden – falls sie nicht schon DIE Weltmcht sind. Und bekanntlich zählt in China ein Menschenleben nicht viel. Ein Tierleben noch weniger. Und artgerechte Haltung scheint überhaupt ein Fremdwort zu sein.



Jetzt ist ein euer Bericht über grausame Missbrauchspraktiken in chinesischen Zoos publiziert worden. Und ein Kurzfilm dazu:



http://www.environmentfilms.org/EF/Animals_Asia_The_Performance.html

 


Bären, die mit Stöcken geschlagen und gestoßen werden. Die man zwingt, gegeneinander zu boxen. Elefanten, die mit Metallhaken
gepeinigt werden, damit sie einen Kopfstand machen. Tiger und Löwen ohne Zähne und Klauen - was ihnen andauernde Schmerzen bereitet. All dies findet sich in dem Untersuchungsbericht der Animals Asia Foundation über Zoos und Safariparks in China.

In einem heute veröffentlichten Report mit dem Titel "Tiere als Darsteller in chinesischen Zoos" werden die Ergebnisse der Untersuchungen von September 2009 bis August 2010, die in 13 Zoos und Safariparks in China durchgeführt wurden, detailliert beschrieben. 


David Neale, Direktor für Tierschutz bei Animals Asia, und ein Team chinesischer Rechercheure haben in dem Report und einem kurzen Film die barbarische Behandlung und die armseligen Lebensbedingungen festgehalten, unter denen die Tiere leiden.

In Schauen werden die Tiere zur Unterhaltung der Besucher mit grausamen und misshandelnden Techniken gezwungen, den gewünschten Trick zu zeigen. Trainer beginnen mit jungen Tieren, dies sie oft so lange schlagen, bis sie den gewünschten Trick vorführen. Die Schausteller greifen mit negativen Bestätigungen ein. Sie peitschen oder schlagen die Tiere immer wieder und zwingen sie zu Tricks, die wider ihre Natur sind.



Kleine, kahle Betonkäfige sind das Zuhause der Tiere. In dunklen Räumen hinter der Schaubühne stehen sie außerhalb des Blickfelds der Besucher. Die Lebensumstände dieser Tiere entsprechen in keiner Weise ihren Grundbedürfnissen. Viele haben keinen erkennbaren Zugang zu Wasser. rfnisse ihres natürlichen Verhaltens zu
befriedigen.



Zusammenfassung

- Asiatische Schwarzbären werden am meisten in Tierschauen eingesetzt und sind in 90% der Parks zu sehen. 


- In 75% der besuchten Parks werden Affen gezeigt, die Kunststücke machen müssen.
- In 75% der Parks findet man Tiger in Schauen.
- In 50% gibt es Seelöwen in Schauen. 


Fünf Parks zeigten Schauen mit Vögeln, vier mit Elefanten und zwei hatten ein spezielles Delphinarium, in dem Meeressäuger
gezeigt wurden.

In den Tierschauen werden die Tiere mit Angst, Einschüchterung und in einigen Fällen körperlicher Gewalt zu ihren unnatürlichen Tricks
gezwungen:

- In 75% der besuchten Parks mussten Bären Fahrrad fahren.
- 50% der Parks zwangen sie zu Kunststücken auf Reifen.
- Drei zwangen Bären, mit einem Motorrad über ein zehn Meter über Grund führendes Drahtseil zu fahren.
- Zwei zwangen die Bären dazu, gegeneinander zu boxen.
- In einem Park trat ein menschlicher Ringer gegen einen Bären an.
- 75% zwangen Affen dazu, ein Fahrrad zu fahren.
- 50% zeigten Affen im Handstand auf den Hörnern von Ziegen. Oft balanciert die Ziege dabei auf einem zehn Meter über Grund
befindlichem Hochseil. 


- Bei den Tigerschauen werden die Tiere in der Regel gezwungen, auf den Hinterbeinen zu laufen, durch Feuerreifen zu springen und auf
großen Bällen zu balancieren.
- In vier Parks sahen wir Elefanten, die zu demütigenden Tricks gezwungen wurden. Etwa auf dem Kopf stehen oder sich auf einem Bein im Kreis drehen.

Bei den weniger beachteten Tierschauen zeigten zwei Parks Schweine, die von drei Meter hohen Plattformen ins Wasser sprangen. In einem Park sprangen Affen und Hunde über die Rücken von Nilpferden.

 



2 Kommentare | am 11. Aug 2010 geschrieben von Groupie | auf Facebook teilen | auf Twitter teilen
Tags: China, Zoo, Animals Asia, memberartikel


Kommentare

MissTake86

MissTake86

13. Aug 2010 | 07:18

frechheit
warum man sowas nicht verbietet

shrek

shrek

12. Aug 2010 | 22:25

wahnsinn was es alles gibt...
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