Django 3000 – die Strizzis aus dem Chiemgau

Django 3000 – die Strizzis aus dem Chiemgau

„Hopaaa!“ - so heißt nun die neue CD von Django 3000, den fahrenden Musikanten-Strizzis aus dem Chiemgau. Mit bayerischem Gypsy-Pop auf zu neuen Abenteuern, zu neuen Heidis. Ein Zigeuner, der sesshaft wird, der lebt nicht mehr.

 

„Hopaaa Heidis!“ Nach unzähligen durchzechten und durchfeierten Nächten in Wirtshäusern und am Lagerfeuer machen Django 3000 sich ab September 2013 wieder auf in die „wuide weide Welt“. Das ist ihr Leben. Und je mehr „Heidis“ ums Feuer und vor der Bühne tanzen, umso besser! Das Leben kann so irrsinnig schön sein, dass es fast weh tut. Wichtigste Botschaft der fahrenden Musikanten bleibt: Eingesperrt sein ist schlimmer als Sterben. Lieber den Verstand verlieren, als das Leben net gspian!

 

Und so klingt auch der Sound von Django 3000. Den muss man spüren: mit dem Herz, mit dem Bauch, mit den Beinen. Mit de Fiaß. Man möchte oft genug Jauchzen vor lauter Glück. Die neuen Lieder sprühen vor Leidenschaft! Sie erzählen von einer illegalen Brautentführung („Auf und davo“), von zweibeinigen „Viecher mit Haxen“, die ums Verrecken nicht stillstehen wollen, von einem Banküberfall aus lauter Liebe („Herz wia a Messer“) und vom Deifi, dem Teufel, der in Postbotenuniform daherkommt und der die Briefe der Liebsten mit seinem Atem verbrennt, die Drecksau („Am End von da Welt“).

 

Django 3000 aus den unendlichen Weiten des bayerischen Chiemgau haben mit ihrem Debütalbum 2011 einen neuen Sound gekürt: den bayerischen Gypsy-Pop, mit dem sie nicht nur die hiesige Popszene ordentlich aufgemischt haben. Seit über zwei Jahren schallt die „Heidi“ durch Wirtshäuser, von Konzertbühnen, aus dem Radio und Fernsehen und wurde gut 700.000 Mal am Internet-Lagerfeuer bei YouTube angeklickt. Zur Heidi gesellte sich schon bald der Schlachtruf „Hopaaa!“, der ein Konzert von Django 3000 von Anfang bis Ende begleitet, und inzwischen bis weit in den Norden der Republik hallt.

 

Deshalb ist die neue Platte auch nicht im sterilen engen Studio entstanden, sondern im Wirtshaus. Genauer gesagt, im Gasthof Ott in Staudach. Dort, wo man das Chiemseewasser gerade noch riecht und die Berge sehen kann, ist die Homebase der Band, nur dort ist er dauerhaft lebensfähig, der Django aus Oberbayern. Dort, im urigen Wirtshaussaal, haben sie immer am Ruhetag ihre Instrumente aufgebaut: Florian Starflinger, der Stehgeiger des Wahnsinns, Gitarrist und Frontsänger Kamil Müller, der getürkte Bayer aus der Slowakei, Kontrabass-Don-Giovanni Michael Fenzl sowie Drummer Jan-Philipp Wiesmann, Rhythmuszigeuner und Band-Exot aus dem fernen Schwaben. Dort fließt die Django-Musik nur so aus den studierten Musikern raus. Das reinste Zigeunerbeben.

 

In und aus der Heimat von Django 3000 – dem bayerischen Balkan

 

„Live ohne Leit“, nennt Flo Starflinger das Konzept, und er möchte schwören: „Die Wände hören mit.“ Und die Wände, sie hörten, dass es gut war. Nur beim Wirt in Staudach konnte eine mitreißende Platte wie „Hopaaa!“ entstehen, im Abbey Road des Chiemgau. Nur dort gilt: Alles wird Glut!

 

„Hopaaa!“ ist: Musik aus dem Wirtshaus fürs Wirtshaus, für die Bühnen des Balkan, der überall dort ist, wo Django 3000 aufspielen. Wer sich dabei Blasen tanzt, der weiß: Schuld war nur der Hopaaa Nova! Mit den neuen Songs geht es jetzt endlich wieder raus ins Leben, auf Tour in die „Wuide weide Welt“, wie eines der furiosesten neuen Stückln heißt. Raus ins wahre, ins lebendige „www“ – statt Facebook in die Gesichter der tobenden Fans schauen! Motto: „Wos mecht i mit meiner Ruah? Mei Ruah hob i no lang gnua!“ Vamos, Gitanos! Und auch wenn die Chiemgau-Djangos im Auto unterwegs sind, und nicht im Planwagen, das Motto bleibt: Kein Plan, viel wagen!

 

Natürlich muss die Heidi mit, das „Satisfaction“ des weiß-blauen Gypsy-Pop – die wilde Braut, die bei einem Auftritt in Traunstein dafür sorgte, dass die mit lauter Heidis überfüllte Bühne zusammenbrach, und die es als Titellied in die „Garmisch Cops“ des ZDF schaffte. „Die Heidi gehört bei uns dazu wie das Zähneputzen“, lacht Django Starflinger, „aber mittlerweile wollen unsere Fans nicht mehr nur die Heidi, die wollen den ganzen Wahnsinn hören, die singen jedes einzelne Lied mit.“

 

Grade wenn sie aus dem Chiemgau kommen: unendliche Weiten. Hier schwangen sich im Jahr 2011 vier junge, kräftige Männer in den Sattel, um Musik zu machen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Geschweige denn gehört. Bayerischer Gypsy-Pop. Ein wilder, urwüchsiger Zigeunersound, zu dem Mädchen mit wagenradgroßen Ohrringen ums Feuer tanzen. Ihre legendärste Tänzerin ist die Heidi. Ein bayerisches Zigeuner-Madl, schön wie die Sünde, hitzig wie der Teufel, das es versteht, die Glut mit ihren bloßen Füßen zu entzünden. „ Man kommt ihr nicht aus, der Heidimania, der Dancing Queen des bayerischen Gypsy-Pop, ob man will oder nicht. Doch wer will ihr schon auskommen, der höllisch himmlischen Heidi, die bis heute um ihre Seele tanzt, jede Nacht von Neuem? Sie kann nicht anders.


 

Django 3000 – Hopaaa! Tour 2013


12.10.2013 A-Öblarn – ku:L

19.10.2013 A-Neumarkt in Hausruckkreis – Wurm Festival (Mitternachts Show)

01.11.2013 A-Wien – B72

21.11.2013 A-Salzburg - Rockhouse

22.11.2013 A-Innsbruck – Weekender

 

www.django3000.de

 

Du hast NEWS die rocken - nichts wie her damit!
Österreichs rockigste Community freut sich über Deinen Beitrag zu einem der folgenden Themen:
Musik & Sound, Film & TV, Games, Sport & Action, Mode & Style oder Schräg & Schrill.

Du bist noch nicht registriert? - Hier klicken und kostenlos registrieren!


0 Kommentare | am 30. Sep 2013 geschrieben von Mex | auf Facebook teilen | auf Twitter teilen
Tags: Musik. live, django3000, bayern, chiemgau


Kommentare

Mathe TrainerEMI MusicOeticket.atBlue Elph - The Magic PowderSony MusicMediakulturMusicchannelUniversal MusicLS KonzertagenturMusicnet.at