Intelligente Ampeln verkürzen die Fahrzeit

Intelligente Ampeln verkürzen die Fahrzeit

Ampeln, die sich selbst steuern, können Staus verhindern, Benzin sparen und Abgase reduzieren. Das behaupten Forscher der TU Dresden und der ETH Zürich. Sie statteten Ampeln mit Sensoren und Prozessoren aus und ließen sie dadurch auf den momentanen Verkehrsfluss reagieren und selbstständig zwischen Rot und Grün wechseln. Das Ergebnis: Die Ampelphasen waren nicht mehr vorhersagbar, sondern folgten scheinbar dem Chaosprinzip. Die Fahrzeiten verkürzten sich dadurch allerdings deutlich.

Ampel passt sich Verkehr an

"Bei aktuellen Ampeln kommt man zum Rotlicht und weiß, man hat eine Minute Wartezeit, egal ob jemand auf der kreuzenden Straße das Grün nutzt oder nicht", erklärt Studienautor Stefan Lämmer. Bei intelligenten Ampeln kommt das nicht vor. "Hier wartet kein Auto ohne Grund. Ich weiß somit, dass ich wieder Grün bekommen werde, sobald die Straße frei ist. Der Verkehr wird damit viel natürlicher und vorhersehbarer, wenn auch nicht berechenbar." Fußgänger würden dadurch nicht benachteiligt.



Staus sind nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer und umweltschädlich. Allein für die USA beziffern Experten die dadurch entstehenden Mehrkosten auf 100 Mrd. Dollar pro Jahr, den Treibstoff-Mehrverbrauch um zehn Mrd. Liter. Nicht in der Rechnung dabei sind die vergeudeten Lebensstunden der Autoinsassen und die Ausstöße an Treibhausgasen. Ein wichtiges Steuerelement für derartige Verkehrsprobleme sind Ampeln. Deren optimalen Rhythmus programmiert man bisher durch Verkehrsbeobachtungen zu bestimmten Tageszeiten.

 

Quelle: pressetext


0 Kommentare | am 20. Sep 2010 geschrieben von Mukivista | auf Facebook teilen | auf Twitter teilen
Tags: Memberartikel, Mukivista, Ampel, Intelligent, schraeg


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