Maturareisen: Ende für aggressive Alko-Werbung

Maturareisen: Ende für aggressive Alko-Werbung

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) konnte sich am Donnerstag vor Gericht mit dem Maturareise-Anbieter DocLX daraufhin einigen, dass dieser künftig aggressive Alkoholwerbung unterlasse. Der VKI hatte DocLX und den Mitbewerber SplashLine im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums geklagt, die Bewerbung von Maturareisen durch besondere Hervorstellung des "rund um die Uhr“ zur Verfügung stehenden "Markenalkohols“ zu unterlassen. Am Donnerstag fand am Handelsgericht Wien die erste mündliche Verhandlung in der Verbandsklage des VKI gegen DocLX statt. Nach einem längeren Rechtsgespräch kam es zu der Einigung.

Rasche Einigung
"Es freut uns, dass wir darüber nicht monatelang streiten mussten, sondern der Veranstalter DocLX mit gutem Beispiel vorangeht und auf diese Form der Werbung verzichtet“, sagt Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI.
Am 22.Februar 2012 findet die erste mündliche Verhandlung in der ähnlichen Verbandsklage des VKI gegen SplashLine statt. "Ich erwarte mir auch dort Einsicht und den Abschluss eines Unterlassungsvergleiches“, so Kolba. "Maturareisen sind interessante Events für Maturanten und bedürfen als solche sicher nicht der aggressiven Bewerbung, dass man sich mit alkoholischen Getränken rund um die Uhr betrinken kann.“


0 Kommentare | am 13. Jan 2012 geschrieben von Mukivista | auf Facebook teilen | auf Twitter teilen
Tags: Mukivista, Memberartikel, schräg, schrill, matura, maturareise


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