Super Czerny

Super Czerny

Manchmal muss sich der geneigte Schreiberling überlegen, welcher Kategorie etwas zuzuordnen ist. In diesem Fall wurde heftig in der Starchat-Redaktion diskutiert, ist Super Czerny unter Schräg & Schrill oder Musik & Sound einzuordnen. Letztlich haben wir uns für Musik & Sound entschieden!

 

Ein Wiener Gemeindebau. Ein Trio. Queen of Queer. Dancers from Space. Blutrote Highheels und feuerrote Lippen, animalische Tänze, grooviger Bass. E-Töne und Schlagzeugtechno in Höchstform. Die Rede ist von Super Czerny.

 

Alles begann im Keller. Von jeglichen Gedanken losgelöst dreschen Georg Kostron und Sixtus Preiss in Bass und Schlagwerk. Immer wieder kommt es zu solchen Sessions, bis die beiden ihre gemeinsame Liebe zu dem fetzigen Sound entdeckten. Was dabei entsteht sind die musikalisch-literarischen Ergüsse á la Super Czerny.

 

Für eine längere Zeit spielten sich diese nur im Keller ab - bis es zu der schicksalhaften Begegnung im Jänner 2009 kam. Da nämlich traf Georg – stilgerecht –in einem Wiener Jazzbeisl auf die Stimme, die seinen Liedern Leben einhauchen sollte. Lisa Lurger ist die perfekte Besetzung für die außergewöhnliche Kombo. Rauch und Soul in der Stimme und das Weltall im Herzen. Kraft- und taktvoll der Drummer der Band: Sixtus Preiss, dem die weißen artgerechten Ruderhemden ebenso stehen wie Georgs heiß geliebte Leggings. Diese Création de la Vienne ergänzt Sängersirene L. Lurger perfekt mit ihrem knallroten Gürtel, der bereits zu etwas wie einem Markenzeichen geworden ist.

 

Von der Bühnenshow mit eigenem Podest für Lisa bis hin zu den Klamotten war Super Czerny sehr bald nicht nur mehr ein Abstraktum, nein das Live Rock'nRoll-Techno-Trio kam in die Hufen! Ihr Livedebut gab die Ausnahmeband im Venster, es folgten viele weitere Gigs. Man sieht, spürt, hört Super Czerny in der Kunsthalle ebenso wie im Lutz Club, im Automat und in der Pratersauna. Zwei Mal füllten sie bereits den Salon des Café Leopolds.

 

Die Dancers from Space gaben sich auch die Ehre im Morrison Club. Da nämlich, wo es heiß und schweißgebadet hergeht, tanzen die Puppen. Und weil es dort so abgeht, haben Super Czerny jeden Monat ihren Gig im Morrison Club seit Jänner 2010. Und was seit einem Jahr fixer Bestandteil für viele Fans ist, pressten Georg, Sixtus und Lisa mit „Dancers from Space“ nun auch endlich auf CD. „Das ist echt krass“ sagen die, welche das Trio noch nie erlebt haben, „das ist Super Czerny!“ sagt der Rest der Welt.

 

Text: Bianca-Maria Braunshofer

 

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0 Kommentare | am 27. Oct 2010 geschrieben von Durst | auf Facebook teilen | auf Twitter teilen
Tags: Super Czerny, Dancers from Space, Musik, Wien, schraeg, Morrison Club


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